navigation.

Startseite » Lyrik » Ody (Gregor Köhne)

Ody (Gregor Köhne)

Ody - Querbeet
  • Ody (Gregor Köhne)
  • Ody - Querbeet
  • Gedichte
  •  
  • 164 Seiten. Broschur
  • 14,- Euro
  • ISBN 978-3-924944-92-6 (2010)

  • Odys Texte "beweisen einmal mehr, dass Lyrik nicht abgehoben, sondern leicht, frech, schräg und sogar rabenschwarz sein darf. Ody spielt mit Worten, Dramaturgie, Reim und Rhythmus, stellt zauberhafte Liebes-Gedichte neben kesse Kurzprosa und Nachdenkliches — und wenn man sich gerade in einem Idyll wähnt, biegt eine fiese Pointe um die Ecke und watscht einen gehörig ab."

    (Saarbrücker Zeitung)

  • Lange vor Gernhardt pflegten bereits Christian Morgenstern, Erich Kästner oder Wilhelm Busch den absurden Humor. Und mit Melitta Kessaris, Michael Schönen oder Ody (Gregor Köhne) gibt es ebenbürtige Nachfolger.

    Mindener Tagblatt

  • Das Publikum allerdings kommt nicht ohne Lachen davon, was vor allem den feinsinnigen, stilsicheren und gekonnt gereimten Liebesgedichten von Ody (Gregor Köhne) zu verdanken ist.

    Trierischer Volksfreund

  • Er spielt (...) mit der Sprache, wie ein Kind mit seiner Lieblingspuppe.

    Lieselore Warmeling

  • Ody (Gregor Köhne), 1960 in Solingen geboren, lebt in Saarbrücken, ist Gärtner, Dipl. Ing. für Landschaftsplanung und angehender Berufsschullehrer, Dichter, Bühnenautor (Stücke für Erwachsene und Kinder) und Rezitator. Er rezitiert seine Werke in eigenen Lyrikprogrammen oder zusammen mit anderen Künstlern, u.a. mit Sänger Berthold Hirschfeld und Pianist Georg Weege im Ensemble Das HühnchenTrio. Er gehörte bisher als einziger Wettbewerbsteilnehmer drei Jahre in Folge zu den Wilhelm-Busch-Preisträgern (2001 bis 2003). Zudem gewann er 2007 den Sonderpreis Humor beim Jokers Lyrikpreis.

  • Textprobe:

    Das Kätzchen im Walde


    Ein Kätzchen saß allein im Wald
    wo’s unentwegt miaute.
    Der Wald war düster und auch kalt
    und voller fremder Laute.

    Doch ohne Laute war der Flug
    der größten aller Eulen.
    Zu ihren feinen Ohren trug
    der Wind des Kätzchens Heulen.

    Geortet war die Kleine schnell
    mit scharfen Kauzenblicken,
    gewappnet, ihr ins zarte Fell
    die Fänge einzudrücken.

    Im Sturzflug setzt die Eule an,
    das Kätzchen ... rollt zur Seite.
    Und so entwischt die Kleene dann
    dem Kauz um Haaresbreite ...

    ... und springt mit einem Mordsmiau
    und mörderspitzer Kralle
    dem Kauz in seinen Knochenbau
    und macht ihn kurz mal alle.

    Nach ihrem Eulenspeisefest,
    schleckt sie die kleine Tatze
    und spricht zum Eulenüberrest:
    »Ey, bin ich Kamikatze!«
Copyright © 2002-2015 Edition Thaleia e.V.
Das literarische Programm,
http://www.edition-thaleia.de | XHTML 1.0 | CSS
Design: Vitaly Friedman, http://www.alvit.de/vf